Transgender psychologe schweiz
Genderdysphorie Störungen der Geschlechtsidentität, Transsexualismus Unter Transsexualismus, Genderdysphorie oder Genderinkongruenz folgend benutzen wir hierfür bevorzugt den Begriff Transidentität um damit von einem Bezug zur Sexualität abzugrenzen versteht man eine Inkongruenz zwischen dem biologischen Geschlecht eines Menschen und dem von ihm psychisch gefühlten.
Einleitung Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl von Geschlechtervarianten. Meist im Kindesalter spüren Betroffene, dass sie in ihrer sozial zugewiesenen Geschlechtsidentität nicht zuhause sind. Zum Beispiel ein Junge, der von seinem körperlichen Geschlecht her männlich ist, fühlt sich als Mädchen. Umgekehrt kann ein Mädchen, trotz der biologischen Zuordnung, von der Psyche her das Gefühl haben, ein Junge zu sein.
Neue Praxis für Transsexuelle | TGNS Transgender Network Switzerland
Zudem gibt es Menschen welche sich weder einfach als Frau oder Mann fühlen, sondern sich als non-binäre Personen identifizieren. Leidet eine Person fortdauernd darunter spricht man von Geschlechtsdysphorie. Das Transidentität heute in den medizinischen Diagnosekatalogen noch als Krankheitsbild verortet ist, ist nicht zeitgemäss. Überblick: Was ist Transidentität Transidentität beschreibt ein natürlich bedingtes Phänomen, bei dem die Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlechtskategorie, sich als nicht übereinstimmend anfühlt und somit nicht integrierbar ist.
Die Transidentität nimmt als Diskurs den Körper-Seele-Dualismus auf und kann in unterschiedlichster Form ausgestaltet sein. Somit gibt es nicht einfach eine einzige Transidentität, sondern strenggenommen so viele wie es Betroffene gibt.
Neue Praxis für Transsexuelle
Transidente Menschen kommen mit einem biologischen Geschlecht zur Welt dem ein körperliches Geschlecht zugewiesen wird, das sie im Laufe ihrer Entwicklung nicht als das ihnen psychisch entsprechende empfinden. Im Gegensatz zur Intersexualität, wo es in Bezug auf den Chromosomensatz und Geschlechtsorganen biologische Variationen gibt, liegen bei Transidentität zwar diese biologischen Variationen nicht vor, dennoch kann das Körperliche als Falsches und Schmerzliches erlebt werden.
Transidentität ist eine Inkongruenz von Körper und Seele in Bezug auf die Geschlechtsidentität. Transidente Menschen erleben ihre körperliche Geschlechtszuordnung nicht als ihre eigene. Mit ihrer inneren Geschlechtspersönlichkeit leben sie sozusagen im biologisch falschen Körper. Transidentität — Diagnose Bei einem Phänomen, das per se keinen Krankheitswert hat und auch keine Krankheit ist, von Diagnose zu sprechen, ist nicht passend.
Trotzdem ist es für Betroffene wichtig, sich medizinischen Rat und Beistand zu suchen. Transidentität ruft im individuellen und sozialen Leben zahlreiche belastende Schwierigkeiten hervor. Medizinisch und psychotherapeutisch können Sie in Ihrer speziellen Lebenssituation gut unterstützt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung dafür, dass die Behandlungen von der Krankenkasse übernommen werden und folglich auch auf Kosten der Kassen medizinische Massnahmen durchgeführt werden können.
Da es bei Transidentität um Ihr persönliches Empfinden geht, kann die Diagnosestellung auch nur auf persönlichen, vertrauensvollen Gesprächen basieren, in denen Sie Ihre Entwicklungsgeschichte, Ihre Lebenssituation und Ihren Leidensdruck schildern. Selbsthilfegruppen Der Austausch mit Gleichbetroffenen kann bei der Bewältigung einer Krankheit eine grosse Unterstützung sein.
Beratung auf der Suche nach einer geeigneten Selbsthilfegruppe erhalten Sie bei Selbsthilfe Zürich. Selbsthilfe Zürich und das Universitätsspital Zürich sind Kooperationspartner im nationalen Projekt «Gesundheitskompetenz dank selbsthilfefreundlicher Spitäler». Interdisziplinäres Behandlungsteam Am Universitätsspital Zürich ist ein interdisziplinäres Genderdysphorie-Team für die Begleitung und Behandlung von Menschen mit einer Inkongruenz der Geschlechtsidentität zuständig.
Wir koordinieren und organisieren die medizinische Transitionsbegleitung von gender-dysphoren Personen nach individuellen Bedürfnissen. Zur Sprechstunde Transidentität — Behandlung und Therapie Neben psychiatrischer Begleitung gehört auch dazu, dass Sie sich umfassend über die hormonelle Behandlung, mögliche Operationsschritte und stationären Aufenthalte sowie potenzielle Risiken aufklären lassen.
Auch der endgültige Schritt zur Transition geschlechtsangleichende Operation bedarf umfassender Information und Begleitung. Details zu den Behandlungen.