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Die Hochschule Trier offizieller Name Hochschule Trier — Trier University of Applied Sciences [2] ist mit ca. Sie verteilt sich auf mehrere Standorte in Trier Hauptcampus Schneidershof, Campus Gestaltung am Irminenfreihof und Paulusplatz , Birkenfeld Umwelt-Campus Birkenfeld und Idar-Oberstein Edelstein und Schmuck. Sie ist Mitglied in der European University Association EUA , im Hochschulverband Charta und in der Wissenschaftsallianz Trier.
In den teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden befinden sich die Hochschulverwaltung sowie die wichtigsten Serviceeinrichtungen, wie etwa die Hochschulbibliothek, der Career Service, das Akademische Auslandsamt und der Studienservice. Ein Sportplatz in der Mitte des Campusgeländes sowie eine Mensa stehen den Studierenden und Mitarbeitern zur Verfügung.
Der Umwelt-Campus Birkenfeld UCB liegt etwa fünf Kilometer südlich der Stadt Birkenfeld im oberen Nahetal , im Ortsteil Neubrücke der Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach.
Hochschule Trier – Wikipedia
Mit seinem Null-Emissions-Konzept wurde der Campus zum "Deutschlands nachhaltigster Hochschulstandort" ausgezeichnet und belegt im weltweiten Vergleich von 1. Am Umwelt-Campus befassen sich alle Studiengänge mit dem Thema Umwelt, und zwar aus technischer, wirtschaftlicher oder rechtlicher Sicht. Der Campus Gestaltung umfasst zwei Standorte: Die im Herzen Triers liegenden Gebäude Irminenfreihof und Paulusplatz, in denen die Fachrichtungen Architektur, Intermedia Design, Innenarchitektur, Modedesign und Kommunikationsdesign studiert werden sowie den Standort der Fachrichtung Edelstein und Schmuck in der bekannten Edelsteinstadt Idar-Oberstein.
Die Hochschule Trier ist organisatorisch in sieben Fachbereiche unterteilt. Der Fachbereich Gestaltung ist sowohl in Trier als auch in Idar-Oberstein vertreten. Der Fachbereich Gestaltung setzt sich aus den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Intermedia Design, Modedesign, Kommunikationsdesign am Standort Trier und Edelstein und Schmuck am Standort Idar-Oberstein zusammen.
Der Fachbereich Informatik setzt sich aus den Fachrichtungen Informatik und Therapiewissenschaften zusammen. Der Fachbereich Technik setzt sich aus den Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik zusammen. Der Fachbereich Wirtschaft setzt sich aus den Fachrichtungen Betriebswirtschaft, International Business, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspsychologie zusammen.
Für Studierende ist der Studienservice erste Anlaufstelle. Für Arbeitnehmende ist die Kanzlerin der Hochschule Trier erste Ansprechpartnerin, Professoren wenden sich mit Anliegen an ihre Dekane oder an die Präsidentin. Siehe Kategorie:Hochschullehrer Hochschule Trier. Die Hochschule Trier hat zwei Vorläufereinrichtungen: die Baugewerkschule und die Werkkunstschule.
Die Baugewerkschule wurde für die Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren gegründet, ihr ursprünglicher Standort war am Irminenfreihof. Nach dem Zweiten Weltkrieg trug sie den Namen Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Trier. Anfang der er Jahre gab es die drei Vertiefungen Hochbau, Tiefbau und Haustechnik. Letztere war allerdings erst dazu gekommen. Im Jahr wurde von führenden und alteingesessenen Trierer Bürger- und Handwerkerfamilien ein Kunst- und Gewerbeverein zur künstlerischen Weiterbildung der Gewerbetreibenden gegründet.
Die Gewerbeschule wurde mit Unterstützung des Deutschen Werkbunds gegründet und anlässlich des Stiftungsfests des Kunst- und Gewerbevereins Trier im Jahr zur Staatlichen Handwerker- und Kunstgewerbeschule Trier umgewandelt. Zusammen mit der Gewerblichen Fortbildungsschule bestand ihre Aufgabe überwiegend in der künstlerischen, wissenschaftlichen und technischen Weiterbildung von praktisch erfahrenen Handwerkern und Berufstätigen sowie in der Vorbereitung von Bauhandwerkern auf das Weiterstudium an den staatlichen Baugewerkschulen.
Zwischen den beiden Weltkriegen und während der Zeit des Nationalsozialismus war die Schule vielen Zwängen ausgesetzt und wurde mehrfach umbenannt. Die Fachhochschule Rheinland-Pfalz wurde gegründet. Zeitgleich entstand deren Abteilung Trier. Sie bestand zunächst aus den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Maschinenbau sowie den Studienangeboten Kommunikationsdesign, Modedesign und Innenarchitektur im Bereich der Gestaltung.
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Die traditionellen Standorte bleiben jedoch im Besitz der Fachhochschule und werden heute vom Fachbereich Design genutzt. Die Fachhochschule Trier wurde am 1. September eigenständige Fachhochschule. Als weiterer Standort kam der Umwelt-Campus Birkenfeld hinzu, der auf einem ehemaligen Militärareal neu aufgebaut wurde.
Die Hochschule Trier besitzt nun drei Standorte: Trier, Birkenfeld und Idar-Oberstein. Gründungspräsident ist Klaus Zellner. September lautet der offizielle Name Hochschule Trier. Am Juni schloss die Stadt Trier mit dem Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung einen Vertrag über den Bau einer Hochschule für Lehrerbildung ab.
Damit wurde Trier nach Jahren wieder Standort einer Hochschule. Die ersten Studenten studierten — zuerst in provisorischen Räumlichkeiten des stadteigenen Palastberings. Der zuerst vorgesehene Standort auf dem Petrisberg wurde als zu abgelegen betrachtet. Die vorgesehenen Gebäude wurden in unmittelbarer Nähe des damals Hühnlein-Stadion genannten, heutigen Waldstadions im Stil der nationalsozialistischen Architektur gebaut.
Der Grundstein der Hochschulbauten wurde am 9. Juni gelegt. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die Hochschule mit der Begründung geschlossen, dass die jungen Studenten zu den Waffen greifen müssen, um das Vaterland zu unterstützen. Oktober wurde eine nicht mehr hochschulförmige Lehrerbildungsanstalt wiedereröffnet.
Die Studenten und Studentinnen kehrten zurück, um die Jugend des Vaterlandes auszubilden. Seit Kriegsbeginn war auch Studentinnen der Besuch der Vorlesungen gestattet. Von bis gab es für verschiedene Standorte in Trier: u. Bei den erhaltenen Bauten handelt sich um die heutigen Gebäude J, K, L, O die Sporthalle Gebäude T und die Direktorenvilla, das heutige Kindergartengebäude, von dem damals das ganze Gelände zu überblicken war, was heute durch den Baumbestand im Garten des Kindergartens nicht mehr gegeben ist.
Der ganze Baukomplex stand unter der Ideologie des Nationalsozialismus. Der Sportplatz stand im Mittelpunkt der Anlage, die Turnhalle wurde durch eine zehnachsige Pfeiler loggia zum Sportplatz hin geöffnet, und am Gebäude L befindet sich in gut 2 m Höhe ein Grundstein mit der Jahreszahl und einem heute mit einer Platte und etwas Feinputz überdecktem Hakenkreuz. Die vier damals als Unterrichts- und Wohnräume genutzten zweigeschossigen Gebäude J, K, L, O stehen auf Futtermauern hoch über dem Tal des Sirzenicher Bachs , sind aus Sandsteinquadern errichtet und mit relativ flachen Walmdächern gedeckt.
Die Gebäude sind mit leicht geschwungenen überdachten Gängen verbunden. Kriegsbedingt wurde die Anlage nicht vollendet. Es fehlt vor allem der Hauptbau. Die Gebäude werden heute von der Hochschulverwaltung und den Fachbereichen Wirtschaft und Informatik genutzt. In den Gebäuden wurde das ehemalige Dachgeschoss ausgebaut und wird für Büros genutzt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude von bis als Pädagogische Hochschule genutzt. Wurden Lehrerbildungseinrichtungen in der unmittelbaren Nachkriegszeit vor allem in von Kriegszerstörungen weniger betroffenen kleinen Orten eingerichtet, so konzentrierten sich die Standorte ab vor allem auf die traditionellen kulturellen Zentren des Landes.
In Trier fand die neugegründete Pädagogische Akademie einen Platz in den damals neuen Gebäuden auf dem Schneidershof. Es wurden nur katholische Lehrer ausgebildet. Die evangelischen Lehrer hatten Pädagogische Hochschulen in Worms , Kaiserslautern und seit Neuwied. Während dieser Zeit erfolgten wesentliche Erweiterungen des übernommenen Baubestandes, wobei man teilweise schon vorhandene Fundamente bzw.
Rohbauten verwenden konnte. In der ersten Bauphase in den er Jahren wurden im nahezu identischen Baustil das Hörsaalgebäude H, das Gebäude F mit der Aula und mit einer typischen Nachkriegsfassade das Gebäude G des heutigen Haupteingangs errichtet. Drei der ursprünglich sieben Glasfenster der Kapelle sind heute in der Mensa ausgestellt.
Gebäude aus den er-Jahren: Hörsaalgebäude, Rechenzentrum, Aula, Mensa von links nach rechts , über der Hochschule leuchtet das Berghotel Kockelsberg. Mit Gründung der Universität Trier wurde aber gleichzeitig die Lehrerbildung aufgegeben und an der neu gegründeten Universität Koblenz-Landau konzentriert. Nachdem die seit selbstständige Universität Trier seit sukzessive die neuen Gebäude auf dem Campus Tarforst bezogen hatte, wurde der Standort Schneidershof ab Schritt für Schritt von der damaligen Fachhochschule Rheinland-Pfalz für den Standort Trier übernommen.
Es handelt sich dabei um Gebäude mit Räumen für Büros, Labore und Seminare. In der ehemaligen Direktorenvilla wurde eine Kindertagesstätte eingerichtet, die zuvorderst für Hochschulangehörige zur Verfügung steht. Zu Beginn der er Jahre wurde für den Fachbereich Maschinenbau eine Maschinenhalle errichtet. Die Heizzentrale besteht aus einem Gas- Blockheizkraftwerk für die Grundlast und den Sommerbetrieb, einem Holzpelletkessel mit Pelletsilo für die Grundlast, einem Gasbrennwertkessel für die Mittellast und einem Ölheizkessel für die Spitzenlast und Ausfallzeiten.
Nachdem in den er-Jahren bei der Übernahme durch die damalige Fachhochschule Rheinland-Pfalz die meisten Büros und Seminarräume in den Altbauten leicht renoviert wurden, wird der ganze Baubestand seit etwa dem Jahr grundlegend renoviert, unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes energetisch saniert und für Zugänge barrierefrei gestaltet. Die Neubauten mussten asbestsaniert werden, bei den Altbauten wurden u.
Die bisher mit Ölfeuerung arbeitende Heizanlage wurde durch ein Holzpelletsheizkraftwerk ersetzt. Das baufällige Parkhaus wurde abgerissen und durch zwei ebenerdige Parkplätze ersetzt. Der Wald zwischen dem Parkplatz und den Hochschulgebäuden wurde weitgehend gerodet. Auf dem Rest des Geländes wurden ein Beachvolleyballfeld , Boulebahnen und Kleinspielfelder angelegt.
Der Baumbestand vor den Gebäuden wurde zudem erheblich reduziert. In den Vorplatz der Sporthalle wurde eine Rampe für einen barrierefreien Zugang zu dieser integriert. Von den Neubauten wurde das Gebäude D saniert, das Gebäude C ist in Sanierung, die Gebäude A und B warten noch darauf. Die Neubauten werden von den Fachbereichen Technik, BLV und der Bibliothek genutzt. Die ehemalige Sporthalle ist zweigeteilt.
Ein Teil steht noch für den Sport zur Verfügung, der andere Teil dient als provisorischer Hörsaal. Das platzbildprägende Gebäude wurde ab nach Entwurf des Stadtbaurats Balduin Schilling und unter Mitwirkung des Abteilungsbaumeisters Peter Monshausen für die damalige Handwerker- und Kunstgewerbeschule errichtet und eingeweiht. Der gegenüber der Pauluskirche liegende dreigeschossige, mit verschiefertem Walmdach versehene monumentale Winkelbau nimmt die gesamte Nordseite des Paulusplatzes ein.
Die Schule zählt zu den ältesten Stahlbeton-Skelettbauten in der Trierer Altstadt und gilt als bemerkenswerter Vertreter eines sachlich geprägten Neuklassizismus. Es handelt sich um ein Gebäude des ehemaligen Dominikanerinnenklosters St. Die erhaltenen Gebäude gehen im Wesentlichen auf eine Erweiterung und Umbauten des Klosters im Jahrhundert zurück. Ihr Baumeister war Johannes Seiz.
Nach einer Nutzung durch die Franzosen im späten Jahrhundert wurde das Kloster aufgehoben. Die Gebäude gelangten in den Besitz der Vereinigten Hospitien, welche dort ein Krankenhaus einrichteten — Der südliche Flügel wurde nach Abbruch der ehemaligen Klosterkirche errichtet.