Bedeutung pferd in der psychologie
Eins werden mit dem Pferd: Was ist der Schlüssel zum Erfolg? Willst du mehr erfahren über Pferdeverhalten und wie du lernen kannst ein bisschen mehr in ihre Köpfe zu schauen? Dann ist diese Serie hier genau das Richtige für dich. Sie ist studierte Pferdepsychologin und Pferdeverhaltenstherapeutin und hat sich dem sanften Weg der Pferd-Mensch-Kommunikation verschrieben.
In anderen steigt dieser Wunsch irgendwann auf. Sich harmonisch zu bewegen wie ein einziges Wesen.
Gedächtniskünstler Pferd
Präzise zu kommunizieren ohne Worte. Sich über Kontinente hinweg nah zu sein. Höchstleistungen zu vollbringen mit Leichtigkeit, mit Freiheit und Freude. Ohne Hilfsmittel, ohne Druck, ohne Zwang, sondern einfach nur, weil zwei Lebewesen ein tiefes Band der Freundschaft miteinander verbindet. Dieser Traum ist so universell, wie jeder einzelne Mensch individuell ist in seiner Art mit dem Pferd zusammen zu sein.
Die einen betreiben gemeinsam Leistungssport, die anderen haben sich Zirkuslektionen, Bodenarbeit oder Horsemanship verschrieben. Manche fahren. Manche reiten durch den Wald. Englisch, Spanisch, Western, Klassisch. Andere möchten sich beim Pferd erholen, den Alltag vergessen. Es gibt tausend Gründe ein Pferd zu haben. Aber für jeden Menschen wird irgendwann klar, dass alles sehr viel leichter und schöner wäre, wenn man eins wäre mit dem Pferd.
Zusammenfinden mit dem eigenen Pferd Wenn wir uns in unseren Ställen umsehen, sehen wir so selten Paare, die dieses Ziel erreicht haben, dass wir es für unrealistisch halten. Schnell gewöhnen wir uns an die kleinen, alltäglichen Unstimmigkeiten und halten sie für normal. Die meisten Menschen arrangieren sich damit. Sie geben den Traum auf oder vergraben ihn ganz tief in sich.
Echte Übereinstimmung mit dem Pferd Und viele wissen gar nicht, wonach sie suchen sollen. Denn wer nie erfahren durfte, wie sich echte Übereinstimmung anfühlt, hat kein klares Ziel, auf das er oder sie zusteuern kann. So kommt es, dass manche denken, erlernte Bewegungsabläufe und konditioniertes Verhalten sei die Einheit, von der ich spreche. Doch Einheit ist nicht das Beherrschen von Lektionen, die Reaktion auf Kommandos oder konditionierte Reize.
Einheit beschränkt sich nicht auf die Trainingszeit. Einheit herrscht immer. Auf der Weide, auf dem Putzplatz, beim Verladen, im Stall, beim Führen, beim Tierarzt- oder Schmiedbesuch und so weiter. Der Weg zum Pferd Ich selbst bin einen langen und anstrengenden Weg gegangen, bis ich dieses Ziel nahezu erreicht hatte. Meine Lehrmeister waren die Wissenschaft, die Erfahrung und vor allem anderen die Pferde.
Eine Stute, die dem Menschen absolut kompromisslos den Kampf angesagt hatte. Denn niemals wieder habe ich so komprimiert, so exzessiv und schnell gelernt wie in dieser Zeit. Mehr zu meinem Weg könnt ihr hier auf HERDIS HILLER. DE nachlesen. Ihr aber müsst das Rad nicht noch einmal neu erfinden. Ihr müsst Euch auch nicht in Gefahr begeben, um zu lernen.
Wenn Ihr wollt, steigt auf meine Schultern und ich helfe Euch, das Ziel schneller, gradliniger, sicherer und leichter zu erreichen. Wie ihr eins werdet mit eurem Pferd Das, was ich Euch zeigen will, hat nichts mit bestimmten Disziplinen und Lektionen zu tun. Es ist völlig egal, ob Ihr Dressur reitet oder Springen, ob ihr Bodenarbeit macht oder Clickertraining, ob Ihr dieses oder jenes Equipment benutzt oder eine bestimmte Leistungsklasse erreicht habt oder nicht.
Nichts davon führt zum Ziel, wenn Ihr das Wesen der Übereinstimmung nicht findet. Fast alles kann zum Ziel führen, wenn ihr wisst, worauf es wirklich ankommt und die Grundregeln der Partnerschaft respektiert. Die Einheit zu unserem Pferd zu suchen, macht uns alle gleich! Doch was ist der Schlüssel zum Erfolg?
Ganz einfach: Ihr selbst! Denn es sind nicht die Pferde, die etwas lernen müssen. Wir Menschen müssen lernen. Und wer das akzeptiert, wirklich bereit ist, Zeit, Übung, Selbstreflexion und Aufmerksamkeit zu investieren. Wer offen ist, für das, was die Pferde uns sagen. Wer den starken Willen hat, dieses Ziel der Einheit zu erreichen. Der wird es erreichen.
Nun fragen mich oft Leute, die ganz am Anfang stehen: Wie lange dauert es denn, bis ich all das kann, was ich brauche, damit mein Pferd und ich eine solche Einheit werden? Es liegt ganz bei Dir! Aber: Gebt Euch Zeit! Nehmt Euch die Zeit, die es eben braucht. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und alle neuen Dinge müssen erlebt, verinnerlicht und eingeübt werden.
Das hier ist nichts anderes. Ihr werdet nach ein paar Wochen begreifen, dass das, was Ihr auf diesem Weg lernt, weit über die Beziehung zu Eurem Pferd hinausgeht: dass es Euer ganzes Leben positiv verändert. Und irgendwann ist der Weg an sich schon so schön, dass es egal ist, ob es ein Ziel gibt oder ob der Weg das Ziel ist.
Es kommen zwischen Euch und Eurem Pferd Momente so voller Zauber, dass es Euer Herz öffnet und Ihr das Gefühl habt, noch nie so etwas Tolles empfunden zu haben. Und dann beginnt es immer leichter zu werden.
Psychotherapie: Pferde haben Spiegelfunktion
Plötzlich atmet Ihr tief ein und stellt fest, wie einfach alles geworden ist. Nur Friede, Freiheit und Leichtigkeit. Und so kann der Weg zur Einheit aussehen: Da wir Menschen sehr kopfgesteuert sind, finde ich es wichtig, den Kopf als Erstes anzusprechen. Denn nur wenn wir wissen, wie Pferde wahrnehmen und kommunizieren, wie sie lernen, was sie prägt und was sie brauchen, können wir ihnen nah kommen.
Und nur dann entsteht echtes Vertrauen und wirkliche Kommunikation. Darum werden sich die ersten Folgen dieser Serie mit Inhalten wie Informationsverarbeitung, Sinnesleistungen des Pferdes, Lernverhalten etc. Was wir also ganz unabhängig vom Pferd lernen müssen, um ein guter Pferdepartner zu werden, um Einheit überhaupt erst möglich zu machen und welche Grundlagen hier zu beachten sind.
Wie werden menschliche Methoden und pferdische Methoden im Kontrast beleuchten. Das hat den Vorteil der Wiederholung, vor allem aber zeigt es, dass kein Thema isoliert betrachtet werden darf, sondern immer nur im Kontext. Jedes Thema ist ein Baustein auf dem Weg zur Einheit. Fehlt ein Baustein, wird das Ziel schwerer zu erreichen sein.
Natürlich kann diese Serie nur eine Einführung, ein Vorgeschmack sein. Wer auf dem gemeinsamen Weg schon weit gekommen ist, wird vielleicht nur noch diese Impulse benötigen, um das Ziel allein zu erreichen. INFO: Wer noch am Anfang steht, wird vielleicht zusätzlich noch ein Training oder ein Coaching benötigen, damit das Gefühl für den Weg und das Ziel in Fleisch und Blut übergehen.
Unter www. Richtlinien to go Es ist schlau, ein paar Grundlagen und Regeln zu beherzigen, wenn Ihr Euch auf den Weg macht: Es gibt kein Schema F Jede Regel ist absolut situationsabhängig. Es gibt kein Schema, dass sich über jedes Individuum ob Mensch oder Pferd legen lässt. Es ist immer wichtig, dass Ihr bei allem was Ihr lernt — immer differenziert und individualisiert vorgeht.
Sicherheit geht vor. Nichts ist wichtiger als Eure Sicherheit! Wenn Ihr befürchtet, in Gefahr zu geraten, dann trainiert mit einem Profi vor Ort und probiert nichts allein aus. Die Gesundheit und das Wohlbefinden Eures Pferdes haben Priorität Oftmals sind Schmerzen Ursache für Verhaltensstörungen oder Probleme im Umgang und beim Reiten.
Bevor man sich dem Verhalten zuwendet, müssen alle etwaigen körperlichen Ursachen ausgeschlossen sein. Dazu gehören z. Koppen, Weben, Boxen- oder Zaunlaufen, Zungenspiel, Selbstverletzung usw. Buckeln, Steigen, Durchgehen etc. Hier also bitte keine Experimente oder Selbstversuche.
Krafttier Pferd – Symbolik und Bedeutung
Was getan werden kann, damit Pferde erst gar keine Verhaltensstörung entwickeln, erfahrt Ihr in dieser Serie. Status quo herausfinden Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir erst einmal ziemlich genau wissen, wo wir stehen. Um diesen Status quo zu ermitteln, könnt ihr folgende Übungen probieren: Für alle Übungen solltet ihr Euch einen eckigen, umzäunten Platz suchen z.
Übung 1: Für Wallache Die meisten Wallache spielen gern. Sie nehmen das Leben nicht so ernst wie Stuten. Eure Aufgabe ist ganz einfach: Animiert Euren Wallach auf Pferdeart zu einem lustigen Spiel und spielt zusammen mindestens 5 Minuten. Welches Spiel? Fragt Euer Pferd. Mit Eurem Körper. Seid kreativ und achtet auf die Sprache Eures Pferdes.
Wenn Ihr 5 Minuten oder sogar länger zusammen spielen könnt, seid Ihr schon ein ziemlich gutes Team.