Psychologische tipps flirten

Flirten — Psychologie und Praxis… Körpersprache und Kommunikation beim Flirt Psychologie und Praxis des Flirts: Längst hat die Forschung Licht gebracht in die psychologischen Hintergründe und praktischen Abläufe des Flirtens. Dem Profi wie dem Lernenden gibt die Wissenschaft Antworten auf die wichtigsten Fragen. Wie beginne ich einen Flirt? Flirten geht von der Frau aus Den Flirt beginnt immer die Frau!

Sie wählt den Mann aus, zu dem sie Kontakt wünscht. Ihre Bereitschaft zu flirten signalisiert sie durch Blicke und Lächeln. Das besagt die Psychologie und Praxis des Flirts. Erst wenn ein Mann Flirtsignale empfangen hat, spricht er die Frau an. Entgegen der landläufigen Meinung, dass der Mann sich eine Partnerin ausguckt und dann wagemutig auf sie zugeht, gilt: Die Frau wählt, wer sie ansprechen darf und der Interessent folgt.

Eindeutige Flirtsignale der Frau sind zum Beispiel wiederholter Blickkontakt, Lächeln, Kopf schief legen, Kopf nach hinten werfen, sich durch die Haare streichen. In einem Experiment testeten die Psychologen Debra Walsh und Jay Hewitt die Wirkung von Blickkontakt und Lächeln in einer Cocktail-Lounge.

Sie hatte die Aufgabe, sich einen Mann auszugucken, wiederholt Blickkontakt herzustellen und zu lächeln. In einer zweiten Variante nahm die Frau zwar Blickkontakt auf, lächelte aber nicht. Das Ergebnis: Die Dame wurde nur von 20 Prozent der Männer angesprochen. In einer dritten Variante schaute die Dame niemanden an und es fand auch keiner den Mut, sich ihr zu nähern.

Je mehr Flirtsignale die Frau gibt, desto sicherer ist der Mann, dass sie ihn will. Wie rasch ein Mann sich angesprochen fühlt, hängt jedoch auch von seinem Selbstbewusstsein und seinen Erfahrungen mit Frauen ab.

DIE KUNST DER VERFÜHRUNG – FLIRTEN (4 EINFACHE TIPPS): ASTROLOGIE

Manchem Mann genügt ein Blick um überzeugt zu sein, dass die Frau an ihm interessiert ist und flirten möchte. Was sind die besten Flirt-Sprüche? In der Regel muss er sie ansprechen. Gibt es Sprüche, die zur Eröffnung eines Flirts besonders gut ankommen? Auch das haben Forschungen zur Psychologie und Praxix des Flirts herausgefunden. Achten Sie auf den Tonfall ihrer Stimme! Freche und anzügliche Sprüche haben kaum eine Chance bei den Frauen.

Männer, die von einer Frau angesprochen werden, sind weniger wählerisch. Laut Praxistest der Forscher ist es unerheblich, was die Frau sagt. Die Männer reagieren immer freundlich. Der erste Satz fällt leicht, wenn wir uns klar machen: Er eröffnet ein Gespräch, nicht einen Flirt. Die ersten Worte, und mögen sie noch so banal sein, signalisieren nichts anderes als: Ich würde mich gerne mit Dir unterhalten.

Möchtest Du auch? Um das herauszufinden, genügt eine Bemerkung über das Wetter. Erst danach beginnen wir zu flirten. Worüber reden wir danach? Wie geht es weiter? Wie wir Sympathie zeigen und gleichzeitig selbst sympathisch wirken — auch an diesem Punkt des Flirtens kann die Wissenschaft mit allgemeinen Flirttipps dienen. Probleme, negative Weltsicht, schlechte Erfahrungen usw.

Urlaub, Filme, Lektüre, Reisen, Sport, Musik, Beruf und Freizeitgestaltung, Kneipen, Diskos, gute Restaurants sind klassische Themen. Politik, Religion, Krankheit, Wirtschaftstheorien führen leicht zu Meinungsverschiedenheiten. Das gilt besonders für Männer. Je interessierter ein Mann an einer Frau ist, desto stärker fühlt er sich genötigt, ihr zu demonstrieren wie toll er ist.

Signalisieren Sie mit Fragen und aufmerksamem Zuhören, dass Ihr Gegenüber Sie interessiert. Bestätigen Sie Ihr Gegenüber. Auch Männer sind sehr empfänglich für Komplimente. Erst wenn das Gespräch auch persönliche Vorlieben beider Partner enthüllt, hat es Flirtqualität. Jedes persönliche Detail, das Sie im Gespräch Preis geben, erhöht die Vertrautheit.

Dabei genügen anfangs schlichte Bekenntnisse wie Ihr Sinn für italienische Küche, deutsche Autos, HipHop oder Joggen. Wenn Ihr Gegenüber an Ihnen interessiert ist, wird er jeder Information Ihrerseits ein Bekenntnis seiner eigenen Vorliebe folgen lassen. Wenn Sie das Gefühl haben, nur Sie selbst offenbaren sich, dann waren Sie entweder zu schnell oder der andere hat wenig Interesse an Ihnen.

Flirten geschieht immer wechselseitig. Wie funktioniert die Körpersprache beim Flirten? Auch Ihre Körper wenden sich einander zu. Wir flirten mit dem Körper. Freilich nur, wenn die Chemie stimmt. Mit jeder Hinwendung steigt die Intimität.

Wie flirtet man richtig: Die Psychologie des Verführens

Unbehagen, Langeweile oder ein Patzer im Gespräch spiegeln sich sofort im Abwenden eines Körperteils. Sympathie und Gefallen beim Flirten zeigen sich in der Hinwendung. Ein gutes Zeichen ist es, wenn Ihr Partner unbewusst Ihre Körperhaltung übernimmt und Ihre Gesten spiegelt. Dann besteht Sympathie und vielleicht sind Sie schon mitten im Flirten.

Zudem gibt es typisch männliche und typisch weibliche Weisen, beim Flirten mit dem Körper Interesse zu zeigen. Oder sie stützen sich mit einer Hand über Schulterhöhe an einer Wand ab. Auch das lässt den Mann optisch wachsen. Frauen flirten eher in Positionen, die ihre Weiblichkeit betonen. Beispielsweise ziehen sie im Sitzen die Knie zum Körper, um kleiner und zierlicher zu wirken.

Typisch sind auch Haltungen, die die weiblichen Attribute in den Vordergrund rücken: Das wiederholte übereinander Schlagen der Beine, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, oder Bewegungen und Positionen, die die Brust betonen, sowie das Spiel mit den Haaren. Der Flirttipp der Wissenschaft an alle Flirtwilligen: Beobachten Sie Ihr Gegenüber um zu erfahren, ob Ihr Interesse erwidert wird.

Es gibt kaum ein Thema, bei dem das Aussehen so wichtig scheint, wie beim Flirten. Wenn Sie zwei Regeln beachten, steigern Sie Ihre Chance auf einen erfolgreichen Flirt: 1. Flirten Sie nur mit Menschen, die ähnlich gut aussehen wie Sie selbst. Leicht gesagt. Studien zeigen, dass viele Frauen ihr Aussehen unterschätzen.

Beispielsweise glauben 80 Prozent der Frauen, sie seien zu dick. Für die meisten Männer in Ihrer Umgebung haben Sie bereits die Idealfigur. Es ist bekannt, dass Männer weibliche Rundungen lieben. Männer finden das sexy. Fazit: Wenn Sie eine Frau sind, sind Sie attraktiver als Sie glauben. Deshalb flirten Sie mit einem Mann, den Sie für besser aussehend halten als sich selbst.

Dann passt es. Das liegt zum Teil daran, das männliche Schönheits-Standards weniger klar definiert sind als weibliche. Wenn Sie in diesem Punkt realistischer sind und sich für wenig ansehnlich halten, gibt es Rettung: Arbeiten Sie an ihren kommunikativen Fertigkeiten. Frauen haben ein feines Gespür für soziales Verhalten. Der toll aussehende Typ kann sich manchen Patzer leisten. Der weniger attraktive Mann punktet mit Charme, Einfühlungsvermögen, Wortwitz.

Fazit: Wenn Sie ein Mann sind, spielt ihr gutes oder schlechtes Aussehen nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist Ihre Kompetenz als Gesprächs- und Flirtpartner. Flirten Sie nur mit Menschen, die Ihr Interesse wahrscheinlich erwidern. Der Flirt ist umso netter und erfolgversprechender, je interessierter Ihr Gegenüber an Ihnen ist. Es ist also sinnvoll, sich solchen Männern und Frauen zu nähern, die Sie warscheinlich interessant finden.

Das klingt nach einer Binsenwahrheit. Ist aber entscheidend — besonders wenn Sie eine längerfristige Beziehung suchen. Widmen Sie sich denen, für die Sie eine angemessene Partnerin oder einen angemessenen Partner darstellen. Die Evolution hat Männer bevorzugt, die junge, attraktive Frauen gewählt haben und sie hat Frauen bevorzugt, die sich für einflussreiche Männer entschieden haben.

Entsprechend schauen sich Männer noch heute gerne nach Frauen um, die jünger sind als sie selbst und gutaussehend. Frauen bevorzugen noch heute etwas ältere Männer mit Status und Vermögen. Die Analyse tausender Partneranzeigen beweist, dass dies bis in die Gegenwart die meistgefragten und am häufigsten angepriesenen Eigenschaften von Männern und Frauen auf Partnersuche sind.

Fazit: Für Männer mit geringem Status und für ältere, wenig gut aussehende Frauen, ist es schwerer zu flirten. Die Partnerwahl ist beschränkter. Gleichzeitig gibt es zahllosen Ausnahmen von dieser Regel und Selbstbewusstsein und Charme können solche Nachteile aufwiegen. Dies ist der Punkt, an dem viele Männer scheitern.

Denn was einem Mann harmlos erscheint, wird von Frauen schon als zudringlich empfunden.